Kein Schnee ist ja auch nix.

In den Rauhnächten, nach Silvester, spätestens am Dreikönigstag muss die plüschige Weihnachtsdeko aus der Wohnung verschwinden. Der Januar soll jede jede Chance haben, ein klarer, kühler, weißer Monat zu sein, mit roter Nase, aufgeplusterten Amseln und Meisen zwischen Knödeln. Und ja, jetzt dürfte auch gern Schnee…Bis der kommt, heißt es hier in Hamburg warten – oder: Einen freundlichen kleinen Schneesturm im Rahmen für die warme Stube basteln. So geht´s:

Papier wählen, dass sich auch sechsfach übereinander gefaltet noch gut mit einer Nagelschere bearbeiten lässt. Einen Kreis ausschneiden und zum Halbkreis falten. Auf der Gerade die Mitte markieren, dort ein Drittel einschlagen, die anderen zwei Drittel ebenfalls zur Hälfte falten: nun liegen die drei Drittel wie eine Ziehharmonika übereinander. Jetzt folgt ein ganz wichtiger Arbeitsschritt, sonst haben Sie später Häkeldeckchen statt Schneekristalle: Das Ding noch einmal in der Mitte falten und oben so abschneiden, dass die beiden Seitenstrahlen gleich lang sind. Wieder öffnen, nun darf kreativ geschnibbelt werden: Ein Schnitt muss von der einen exakt bis zur anderen oberen Kante der Falz führen, Schnittmuster gibt es im Internet zuhauf. Auch entlang der Falze darf man schnibbeln, bei einem Testlauf bekommt man schnell heraus, was einem gefällt und was nicht funktioniert: Ausschnitte immer schön doppelt bzw. dreifach vorstellen. Vorsichtig aufklappen: FERTIG! Unikate, so viele Sie mögen! Dazu noch ein paar Watteflöckchen aufgeklebt – schon schneit es.

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