Zitronenmond.

In einem Monat, in dem ausschließlich rosarote Herzchenkuchentörtchen gebacken werden und Zwillinge das neue „Wir bekommen ein Kind!“ sind, möchte ich nur kurz daran erinnern, dass der Frühling noch weit, die Grippewelle ganz nah und der Aschermittwoch glücklicherweise im März ist. Und wenn Sie meinen, ich sollte bei den Kuschelhype-Themen des Monats  das Hygge nicht vergessen: In einem skandinavischen Baumarkt am Jungfernstieg gab es jüngst Socken, die 70 % wärmer halten sollen als herkömmliche Socken. Die sind so hygge, damit passt man nicht einmal mehr in Schuhe. Mein Rezept für warme Füße und eine Extraportion Vitamin C lautet: Zitronenkuchen. Dieser hier startet mit einer festen, puddingartigen Konsistenz und zergeht auf der Zunge, wenn man ihn richtig hinkriegt.

4 Eigelb, 125 g Zucker, Vanillezucker nach Geschmack und einem Hauch Salz gut und dann mit 125 g sehr weicher Butter verrühren. 125 g Mehl und etwas Backpulver mischen und einrühren, anschließend auch den Abrieb von mindestens zwei Zitronen und den Saft von einer dazugeben (kommt auf die Größe an und wie sauer sie sind, bzw. wie sauer Sie es mögen). 250 ml Milch langsam unterrühren, eventuell mehr, der Teig soll cremig sein. Zum Schluss den Schnee aus 4 Eiweiß unterheben, so, dass noch Flöckchen zu sehen sind. 45 bis 55 Minuten bei 160 Grad backen.

Man könnte jetzt noch aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss herstellen und rosa einfärben. Man kann es aber auch lassen.

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